„Real Name, no Gimmicks“
Unsere Geschichte beginnt im Mannheimer Theresienkrankenhaus. Da erblickte der Junge, im November das Licht der Welt. Geboren im Sternzeichen des Jägers. Scorpione sind Einzelgänger.
Marc Reis wächst größtenteils bei seinen Großeltern in der Nachbarstadt Ludwigshafen auf, da seine Mutter arbeiten musste. Sein Großvater wird für ihn so etwas wie ein männlicher Vormund. Daher könnte auch sein ausgeprägter Respekt gegen über älteren Personen rühren. Man hört es in seinen Songs, dass soziale Aspekte eine sehr große Rolle spielen. Generell hört man sehr viel privates in seinen Liedern, was man sonst nur von Rock / Modernen Popkünstlern kennt.
Eines der ersten ungewöhnlichen Anzeichen eines heutigen HipHop Künstlers.
Persönlichkeit.
In diesem Musik Genre spricht man gerne von Realness. Sprich von Kredibilität . Früher agierte Marc Reis unter dem Künstler Namen „Sprachtot“ der in der Rap Szene jedem ein Begriff ist. Er schaffte es, sich vom regional angesehen Act, in die Deutschlandweit agierende Szene zu spielen. Das ging soweit, dass er Gast-Angebote vieler bereits etablierter Künstler bekam, die er jedoch ablehnte. Nur mit „Megaloh“ließ er sich auf ein größeres Projekt ein, auf ein Album, zwei überragender Musiker aus völlig verschiedenen Städten mit völlig verschiedenen Ansichten, die es dennoch schafften, ein einzig artiges Album zu machen. Jedoch scheiterten die Verhandlungen mit Four Musik, die damals sehr interessiert waren an den beiden Ausnahmetalenten. Aus dieser eigentlich nicht großen Sache, kam eine Lawine ins Rollen. Der damalige Labelchef von „Sprachtot“ hatte schon zuvor hinterrücks den Künstlernamen über sich selbst angemeldet da er sah, das viele Menschen an dem Jungen aus Mannheim interessiert waren. Es begann ein Streit, dessen einziges Ziel es war, den Künstler lahmzulegen wenn man schon nichts an ihm verdienen kann. Dennoch bekam Marc Reis, ein lukratives Verlagsangebot, dass er ergriff und somit war ein Umzug nach Berlin der nächste logische Schritt.
Entschlossenheit
Zuvor schon hatte Marc durch einen Gast-Beitrag auf „City Cobra“ von Chakuza, einen guten Draht zu dem Künstler aus Linz. Man ging gemeinsam auf Auftritte, und das Produzenten Team Beatlefield arbeitete zusammen mit Marc an einem Album.
Erfahrung
Aber die Heimat zu verlassen hinterließ einen größeren Krater als vermutet. Somit taumelte Marc zwischen dem bekannten „Berliner Livestyle“ und der Sehnsucht nach seiner Heimat. Eine sogenannte Hassliebe der ganz verrückten Art.
Sehnsucht
Alleine der Versuch in einer kleinen, für die Maße zugeschnittenen Biographie festzuhalten, wie viele Aspekte ihn als Mensch und Musiker ausmachen, ist schon eine Beleidigung an der Person ansich. Jeder Mensch hat mehr Seiten und Geschichten als Buch. Dennoch ist der Versuch es Wert, euch darauf aufmerksam zu machen, dass alle geschriebenen Songs von ihm, am Ende ein Bild abgeben. Eines das nicht in eine Schublade passt, mit dem Titel „ Punchlines“, „Spass“ oder „Storyteller“. Nein es ist weitaus mehr als das. Wenn ihr euch die Zeit nehmt, die Maske die ihr schon alle lange tragt, abzusetzen und einen Blick wagt hinter die Kulisse, auch hinter eure eigene, seht ihr ganz schnell das es mehr gibt als das Endresultat und ,dass dieses Ergebniss, eben nicht immer den Weg spiegelt.
Wir möchten auch nicht zuviel verraten, denn die Songs von diesem Künstler sprechen Bände, sie sind sozusagen seine Biographie, die er in Musikalischer Form hinterlässt. Wir werden dieses Talent auf seiner Reise begleiten und immer wieder mal in schriftlicher Form berichten was er so treibt. Aktuell wird er im Oktober 2010 auf „Monster in mir“ Deutschland/Österreich Tour mit dem Kollegen Chakuza gehen.
Wir möchten uns in diesem Sinne mit einem Satz von Marc Reis verabschieden, der uns immer noch in den Ohren liegt….


